Stand: 19.09.2021 12:43 Uhr

Unfall auf A1 entlarvt Beifahrer: 70 Tage Haft

Im Zentrum des Bildes steht der Auspuff eines Autos in der Unschärfe vor dem Auto steht ein Polizist. © picture alliance / dpa Foto: Uwe Anspach
Die Unfallaufnahme hatte für zwei Beteiligte weitreichende Folgen. (Themenbild)

Die Aufnahme eines Unfalls auf der A1 zwischen Bramsche und Neuenkirchen-Vörden verlief für die Polizeibeamten am Freitag anders als erwartet. Zwar gab es keine Verletzten, dafür Gesetzesverstöße eines Unfallbeteiligten und einen offenen Haftbefehl. So war an dem Opel eines 56-Jährigen ein Kennzeichen angebracht, das ursprünglich zu einem VW gehörte. Der Wagen verfügte zudem über keinen Versicherungsschutz und die Kraftfahrzeugsteuer war auch nicht entrichtet worden. Gegen den Fahrzeugführer aus Neuenkirchen-Vörden wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung, einem Verstoß nach dem Pflichtversicherungsgesetz und dem Kraftfahrzeugsteuergesetz eingeleitet. Gegen den Beifahrer im Opel wiederum lag ein offener Haftbefehl vor. Da der 26-Jährige den haftbefreienden Betrag in Höhe von etwas mehr als 2.000 Euro nicht entrichten konnte, muss er nun eine 70-tägige Haftstrafe in einer Justizvollzugsanstalt absitzen.

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