Stand: 18.04.2021 10:03 Uhr

Umstrittenes Krematorium in Rhede wird doch nicht gebaut

Vier Särge in der Kühlkammer eines Krematorium mit Verstorbenen, die mit oder an dem Coronavirus gestorben sind. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild|Sebastian Kahnert Foto: Sebastian Kahnert
In Rhede ist das geplante Krematorium nach heftigem Widerstand vom Tisch. (Themenbild)

Das umstrittene, geplante Krematorium in Rhede (Landkreis Emsland) wird nicht gebaut. Das teilte Bürgermeister Jens Willerding (CDU) dem NDR in Niedersachsen mit. Auch wenn das Vorhaben rein rechtlich eventuell durchsetzbar wäre, verursache es nach Ansicht der Gemeinde mehr Unruhe und Schaden, als dass es einen Mehrwert für die Gemeinde bringe, schrieb Willerding. Daher habe man mit den Investoren entschieden, das Projekt in Rhede nicht mehr weiter voranzutreiben und die weiteren Planungen zu stoppen. Gegen das geplante Krematorium hatte es zuletzt viel Widerstand gegeben. Eine örtliche Bürgerinitiative hatte den möglichen Standort in der Nähe einer Seniorenwohnanlage kritisiert.

Weitere Informationen
Ein brennender Sarg im Krematorium.

Rhede: Bürgerinitiative lehnt geplantes Krematorium ab

Die emsländische Gemeinde will am Abend in einer Videokonferenz über das Vorhaben berichten. Kritik gibt es am Standort. (07.04.2021) mehr

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NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 17.04.2021 | 17:00 Uhr

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