Stand: 14.05.2020 12:25 Uhr

Umdenken fördern: Projekt will Gemüse retten

Gelbe Zucchini im Feld © imago/Jochen Tack Foto: Jochen Tack
Ein Projekt will Gemüse retten, das nicht der Norm des Einzelhandels entspricht. (Themenbild)

Weg von zu hohen Qualitätsstandards bei Freilandgemüse: Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Universität Osnabrück und die Handelsgruppe Edeka Minden-Hannover haben ein Projekt initiiert, um Ernten besser zu schützen. Wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Donnerstag in Osnabrück mitteilte, sollen Landwirte und Händler davon abgehalten werden, Gemüse zu vernichten, wenn es den hohen Normen - dabei gehe es um Größe, Gewicht oder Farbe - des Einzelhandels nicht entspreche. Gleichzeitig soll ein Umdenken beim Verbraucher gefördert werden. "Werden die Lösungsansätze erfolgreich umgesetzt, kann das weitreichende Systemänderungen im regulären und ökologischen Freilandgemüseanbau anstoßen", sagte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Die Stiftung fördert das Projekt mit knapp 500.000 Euro.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 14.05.2020 | 13:30 Uhr

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