Stand: 17.01.2019 14:33 Uhr

Totes Baby: Verteidiger fordert Haftstrafe

Im Prozess um einen toten Säugling am Landgericht Osnabrück hat der Verteidiger des Angeklagten am Donnerstag sein Plädoyer gehalten. Er beantragte für den 25-jährigen Vater eine Freiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten wegen Totschlags. Der Angeklagte sei für die Tat verantwortlich, sagte der Verteidiger. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits eine Haftstrafe von 12 Jahren gefordert. Dem Vater des Säuglings wird unter anderem vorgeworfen, den wenige Tage alten Jungen mehrfach geschlagen zu haben. Das Kind starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Direkt nach der Tat hatten die Eltern behauptet, ihr Kind sei von einem Hund angefallen worden. Das Urteil wird am kommenden Freitag erwartet.

Ein junger Mann und ein Verteidiger beraten sich in einem Gerichtssaal, das Gesicht des jungen Mannes ist unkenntlich.

Säuglingstod: Prozessauftakt in Osnabrück

Hallo Niedersachsen -

Im Prozess um den Tod eines Neugeborenen in Osnabrück hat der Vater gestanden, seinen Sohn misshandelt zu haben. Die Eltern hatten zuerst erklärt, ein Hund habe das Baby totgebissen.

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Toter Säugling: Vater gibt Schläge zu

Ein Vater steht wegen des Todes seines vier Tage alten Säuglings in Osnabrück vor Gericht. Zum Prozessauftakt hat der 25-Jährige zugegeben, das Baby aus Panik geschlagen zu haben. (08.11.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 17.01.2019 | 14:30 Uhr

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