Studium für Hebammen beginnt in Osnabrück

Stand: 12.10.2021 10:10 Uhr

Wer in Deutschland Hebamme werden will, muss ab sofort studieren. Einer von vier Studienstandorten in Niedersachsen ist die Hochschule Osnabrück. Dort ist nun der erste Jahrgang gestartet.

Das Studium, das auch in Hannover, Göttingen und Oldenburg angeboten wird, dauert dreieinhalb Jahre. Es besteht aus einem wissenschaftlichen und einem praktischen Teil. Das heißt, die Studierenden sitzen nicht nur im Hörsaal, sondern sammeln auch erste Erfahrungen im Kreißsaal. Während des dualen Studiums sind sie bei Krankenhäusern in der jeweiligen Region angestellt.

Videos
Hebamme Maya Anneser mit Papa mit Baby im Hintergrund.
4 Min

Hebammentag: In der Pandemie sind sie noch unverzichtbarer

Maya Anneser arbeitet als Hebamme in Hannover. In der kontaktarmen Corona-Zeit ist ihr Rat für Eltern besonders wichtig. (05.05.2021) 4 Min

Auch ein Mann unter den Studierenden

In Osnabrück ist die Nachfrage groß, es gibt deutlich mehr Bewerberinnen als Plätze. Im ersten Jahrgang studieren 23 Frauen und ein Mann. Die Hochschule Osnabrück ist eine Art Pionierin auf dem Gebiet: Hier konnte man schon seit 2009 freiwillig Hebammenwissenschaften studieren. Durch den wissenschaftlichen Abschluss, den Bachelor, soll der Beruf aufgewertet werden.

Weitere Informationen
Hebamme kontrolliert bei einer schwangeren Frau die Herztöne des Fötus © imago/imagebroker

Studium für Hebammen in MV erfolgreich angelaufen

Seit dem Wintersemester findet die duale Ausbildung in Kooperation mit zahlreichen Kliniken in Mecklenburg-Vorpommern statt. (05.05.2021) mehr

In einer Geburtsstation liegt ein Säugling in einem Bett und hält seine eigenen Füße fest. © NDR Foto: Julius Matuschik

Große Nachfrage nach Studium der Hebammenwissenschaft

Für das kommende Wintersemester gibt es in Göttingen bereits 400 Bewerbungen für 35 Studienplätze. (05.05.2021) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 12.10.2021 | 15:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein Einsatzwagen des Kampfmittelräumdienstes steht vor einer Baustelle in Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Bodo Marks

Blindgänger in Osnabrück: Evakuierungszone wird kontrolliert

Heute soll eine Weltkriegs-Bombe unschädlich gemacht werden. Betroffene Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen