Stand: 10.03.2020 10:22 Uhr

Straße nach Gastank-Unfall wieder halbseitig frei

Ein Polizeiauto. Dahinter Schwerlasttransport mit einem Gastank. © NDR Foto: Daniel Sprehe
Die L51 in Sögel kann nach der Gastank-Havarie wieder eingeschränkt befahren werden.

Nach dem Unfall mit einem Gastank bei Sögel (Landkreis Emsland) ist die betroffene Landesstraße 51 seit Montagabend wieder halbseitig befahrbar. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Günter Wigbers (CDU) wird der Verkehr mit Ampeln geregelt. Die beschädigte Fahrbahn muss zunächst repariert werden, bevor die Straße wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden kann.

Gastank wartet auf Weitertransport

Der havarierte Gastank wurde am Montag von der Unfallstelle entfernt. Er soll am 29. März weitertransportiert werden. Bis dahin wird er an der Wahner Straße in Sögel stehen, die nun ebenfalls voll gesperrt ist. Der Tank war am 23. Februar bei einem Schwertransport in einen Graben gekippt. Tausende Fahrzeuge mussten seitdem durch den Ort umgeleitet werden.

Bergung mit vier Kränen

Die Bergung des Tanks war am vergangenen Donnerstag erfolgt. Mithilfe von vier Kränen hoben Spezialisten den 35 Meter langen und 240 Tonnen schweren Kohlendioxidtank auf die Straße. Dort wurde er auf sogenannte Elefantenfüße gestellt, damit die Tieflader darunter fahren konnten.

Zweiter Tank in Dörpen angekommen

Der zweite Tank des Schwertransports hatte bereits am Sonntagnachmittag nach der Zwangspause wegen des Unfalls den Industriehafen von Dörpen erreicht. Entlang der Strecke mussten am Sonntag mehrfach Bäume beschnitten werden, um Platz für die große Fracht zu machen.

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Ein Schwerlasttransport mit einem Gastank steht vor einem Fluss. © NDR Foto: Daniel Sprehe

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 09.03.2020 | 09:30 Uhr

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