Stand: 04.03.2019 16:21 Uhr

Sprengung von Blindgängern erneut verschoben

Auf dem Waffentestgelände der Bundeswehr im Emsland sollten ab dieser Woche eigentlich Blindgänger beseitigt werden. Etwa 40 Munitionsstücke waren beim Moorbrand entdeckt worden und hatten damals die Löscharbeiten erschwert. Nun hat die Bundeswehr die Beseitigung der Blindgänger erneut verschoben. Die Munitionsreste würden jetzt voraussichtlich im April gesprengt oder geräumt werden, sagte ein Sprecher der Wehrtechnischen Dienststelle in Meppen NDR 1 Niedersachsen. Ein Grund ist, dass der Termin auch vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen abhänge.

Blindgänger sind lokalisiert

Ursprünglich sollten die Munitionsreste schon vergangenen Monat entfernt werden. Der Termin war aber verschoben worden, weil der Schieß- und Sprengbetrieb nach dem Moorbrand noch nicht wieder aufgenommen worden war. Die Blindgänger auf der Wehrtechnischen Dienststelle stammen aus dem Zweiten Weltkrieg und davor. Die Bundeswehr habe die Blindgänger lokalisiert und Gefahrenhinweise aufgestellt, sagte ein Sprecher im Februar. Die Munitionsreste befänden sich nicht in unmittelbarer Nähe von Straßen oder Wegen. "Somit besteht durch die Verschiebung der geplanten Sprengung keine Gefahr für die Bevölkerung beziehungsweise für den Durchgangsverkehr", so der Sprecher.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 04.03.2019 | 14:30 Uhr

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