Stand: 24.10.2019 10:37 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Silvester: Umwelthilfe fordert Feuerwerks-Verbot

Eine detonierte Feuerwerksrakete leuchtet am Himmel. © NDR Foto: Oliver Gressieker
Aufgrund der hohen Feinstaubbelastung will die Deutsche Umwelthilfe das Silvesterfeuerwerk in verschiedenen Städten verbieten lassen. (Themenbild)

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will in zahlreichen Städten das Silvesterfeuerwerk verbieten lassen, um die Feinstaubbelastung zu reduzieren. Die Organisation hat im Juli und Oktober gegenüber 98 Städten entsprechende Anträge gestellt, darunter sind auch niedersächsische Städte. So hat die DUH beispielsweise einen entsprechenden Antrag an Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert (CDU) und den Leiter des Fachbereichs Umwelt geschickt. Der Feinstaub, der nach dem Silvesterfeuerwerk in der Luft liege, sei sehr gesundheitsschädlich, heißt es darin. Die DUH verweist auf andere Städte, die stattdessen auf Laser- oder Lichtshows setzen. Die Osnabrücker Stadtverwaltung werde jetzt über ein Böllerverbot diskutieren, sagte ein Stadtsprecher. Die derzeit geltenden gesetzlichen Grenzwerte werden in Osnabrück derzeit nicht überschritten, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt allerdings deutlich niedrigere Werte - und diese werden in Osnabrück überschritten.

Gegenüber diesen niedersächsischen Städten hat die DUH einen formalen Antrag auf Erlass eines kommunalen Böller-Verbots gestellt:

  • Braunschweig
  • Göttingen
  • Hannover
  • Oldenburg
  • Osnabrück
  • Wolfsburg

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Feuerwerk am Leuchtturm Warnemünde © NDR Foto: Paul-Friedrich Sager aus Rostock

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Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 24.10.2019 | 08:30 Uhr

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