Stand: 29.07.2020 16:05 Uhr

Polizei fahndet mit falschem Bild: Klage scheitert

Das Landgericht in Osnabrück © dpa-Bildfunk Foto: Friso Gentsch
Vor dem Landgericht Osnabrück ist der Mann mit seiner Klage gescheitert (Themenbild).

Das Landgericht Osnabrück hat die Klage eines Lingeners wegen eines falschen Fahndungsfotos der Polizei zurückgewiesen. Der Mann hatte von seiner Bank deswegen Schmerzensgeld und weiteren Schadenersatz in Höhe von 500.000 Euro verlangt. Das Gericht lehnte dies ab - der Mann habe für ein Schmerzensgeld schlicht den Falschen verklagt, sagte ein Gerichtssprecher. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Fahndung mit Bild in örtlicher Tageszeitung

Der Vorfall ereignete sich im Sommer 2017: Damals hatte der Mann die Filiale seiner Bank aufgesucht. Am selben Tag kam es dort zu einer Straftat. Die Bank händigte der Polizei Aufnahmen der Videoüberwachung aus. Aus ungeklärten Gründen kam die Polizei zu dem Schluss, der Kläger komme als Täter infrage und fahndete mit Lichtbild in der örtlichen Tageszeitung nach dem Mann. Nachdem sich der Irrtum aufgeklärt hatte, wurde der Fahndungsaufruf zurückgezogen.

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Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 30.07.2020 | 07:30 Uhr

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