Graffitis sind an einer Bunker-Wand in Oldenburg zu sehen. © NDR Foto: Josefine Lütke

Osnabrück bekommt sein erstes Street-Art-Festival

Stand: 16.07.2021 16:04 Uhr

Osnabrück bekommt sein erstes Festival für urbane Kunst. Vom 18. bis 25 September ist im und am Bunker am Hauptbahnhof Street Art zu bestaunen - die Arbeiten sind bereit in vollem Gange.

An den Fassaden entstehen Kunstwerke in beeindruckenden Dimensionen. Leitthema des Festivals: Begegnung. "Wir befinden uns hier an einem Bahnhof, der immer Begegnungsort ist", erklärt Oliver Bartelds, der selbst Street-Art-Künstler ist und das Festival zusammen mit seiner Frau Inga Meggers gegründet hat. "Der zweite Aspekt ist: diese Funktionsarchitektur aus Stahlbeton aus den 40er-Jahren trifft auf urbane Kunst - die Pop Art des 21. Jahrhunderts", sagt Bartelds über das Thema "Begegnung". "Und der dritte Aspekt ist, dass wir möglicherweise nach dem Ende der Pandemie wieder einander begegnen."

Gezeigt werden Graffiti, Installationen, Fotos und Malerei

Die Idee zum Festival entstand, als die beiden im vergangenen Jahr aus zwei Abrisshäusern eine Galerie für urbane Kunst gemacht hatten. Der Zuspruch sei riesig gewesen. Nun also das Festival mit 30 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstler, mit Graffiti, Installationen, Fotos und Malerei. Und so wird seit einigen Wochen gestrichen, gesprüht, geklebt. Finanziert wird das Projekt unter anderem von der Stadt und dem Land Niedersachsen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 16.07.2021 | 15:00 Uhr

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