Stand: 25.03.2020 15:24 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Osnabrück: Beamter muss knapp vier Jahre in Haft

Ein Beamter ist vom Landgericht Osnabrück zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Als Mitarbeiter in der Gebührenstelle hat er 60.135 Euro in die eigene Tasche gesteckt. (Themenbild)

In Osnabrück ist ein 58 Jahre alte Beamter vom Landgericht wegen gewerbsmäßigen Diebstahls zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, ist die Strafe in diesem Berufungsprozess um acht Monate härter als die, die das Amtsgericht im Februar 2019 in erster Instanz verhängt hatte - damals für den Straftatbestand des Betruges in 86 Fällen. Dagegen hatte der Mann Berufung eingelegt. Der Verurteilte hatte in der Gebührenstelle der Stadt gearbeitet und 60.135 Euro für sich abgezweigt. Er kann innerhalb einer Woche Revision gegen das Urteil einlegen.

Geld und Quittungen sichergestellt, Täter streitet Taten ab

Die Taten soll der Beamte in der Zeit zwischen November 2016 und Mai 2017 begangen haben. Laut Staatsanwaltschaft griff er 86 Mal in die Barkasse der Stadt. Bei einer Hausdurchsuchung im Mai 2017 entdeckten Fahnder einen Teil des Geldes sowie Kopien der Quittungen, die der Kassenbeamte handschriftlich ausgestellt hatte. Elektronisch hatte er die Zahlungen nicht verbucht. Der Mann hatte sowohl vor dem Amts- wie auch dem Landgericht die Taten abgestritten.

Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 25.03.2020 | 13:30 Uhr

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