Stand: 01.02.2018 14:11 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Neuer Chef der Bundesstiftung Umwelt tritt Amt an

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Der 43-jährige Alexander Bonde leitet ab sofort die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück.

Der frühere baden-württembergische Landesminister Alexander Bonde hat am Donnerstag in Osnabrück sein Amt als neuer Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) angetreten. Ende November hatte das Kuratorium den 43-jährigen ehemaligen Grünen-Politiker an die Spitze der Geschäftsstelle der Stiftung berufen. Er folgt auf Heinrich Bottermann, der im Juni als Staatssekretär ins Landwirtschaftsministerium nach Düsseldorf gewechselt war.

Digitalisierung als Chance für die Umwelt

"Mit der neuen Aufgabe kommen für mich zwei Leidenschaften zusammen: der Schutz von Klima und Artenvielfalt sowie die Förderung des Mittelstandes", sagte Bonde. Die DBU setze auf innovative, umweltentlastende Modellprojekte und fördere damit eine nachhaltige Entwicklung. Eine wichtige Herausforderung sei dabei die Digitalisierung. Es gehe darum, diese so zu nutzen, dass die Ressourcen des Planeten geschont und Belastungsgrenzen nicht überschritten werden, so Bonde.

Stiftungskapital von 1,3 Milliarden Euro

Die DBU ist mit einem Kapital von 1,3 Milliarden Euro aus der Privatisierung der Salzgitter AG die größte Umweltstiftung Europas. Seit ihrer Gründung Anfang der 1990er-Jahre hat sie mehr als 9.000 Umweltprojekte gefördert. Jährlich stehen Fördermittel von rund 50 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 01.02.2018 | 17:00 Uhr

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