Stand: 14.06.2021 11:25 Uhr

Konsequenzen aus Leck in Emlichheim: Land plant Bohrloch-TÜV

Tiefpumpen zur Erdölförderung stehen auf einem Gelände der Wintershall Dea. © picture alliance/dpa Foto: Mohssen Assanimoghaddam
Über Jahre war verseuchtes Wasser aus einer Förderstelle bei Emlichheim ausgetreten. Solche Fälle sollen künftig vermieden werden. (Themenbild)

Der Fall eines undichten Rohrsystems auf einer Ölbohrstelle in Emlichheim hat Konsequenzen: Das Land Niedersachsen will eine Art Bohrloch-TÜV einführen. Die Bergverordnung für Tiefbohrungen (BVOT) wurde dafür überarbeitet. Förderstellen von Erdgas- und Erdöl sollen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums demnach mindestens alle zwei Jahre durch externe Sachverständige auf ihre Dichtheit überprüft werden. Die Unternehmen müssen die Druckverhältnisse kontinuierlich messen und dokumentieren. "Wir haben unsere Lehren aus dem Vorfall von Emlichheim und anderer Leckagen aus der jüngeren Vergangenheit gezogen", sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Bei Emlichheim waren über Jahre hinweg insgesamt 220 Millionen Liter Lagerstättenwasser ausgetreten, weil Rohre verrostet waren. Verbände sollen bis Ende September zu der neuen BVOT Stellung nehmen können.

Jederzeit zum Nachhören
Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Osnabrück

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 14.06.2021 | 13:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Julia Krajewski aus Deutschland jubelt über Gold im Springreiten. © picture alliance / empics Foto: Adam Davy

Gold! Krajewski reitet in Tokio zum Olympiasieg

Die Warendorferin gewann mit Amande die Einzelwertung in der Vielseitigkeit. Im Team gab es keine deutsche Medaille. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen