Stand: 12.07.2021 15:01 Uhr

In Lockdown gekündigt: Fitnessstudio muss Beiträge erstatten

Aufgereihte Hanteln in einem geschlossenen Fitnessstudio © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Kira Hofmann
Weil das Fitnessstudio geschlossen war, hatte ein Mitglied seinen Vertrag gekündigt. Der Betreiber zog aber weiter die Beiträge ein - zu Unrecht. (Symbolfoto)

Das Landgericht Osnabrück hat entschieden, dass ein Fitnessstudio die Mitgliedsbeiträge eines Klägers zurückzahlen muss. Der Betreiber hatte im Frühjahr vergangen Jahres das Fitnessstudio wegen der Corona-Pandemie geschlossen, aber die Beiträge der Mitglieder weiter eingezogen. Während dieser Zeit kündigte der Meppener seinen Vertrag und verlangte seine Beiträge für die Monate der Schließung zurück. Als das Studio dies ablehnte, zog er vor das Amtsgericht Papenburg und bekam Recht. Das Studio ging mit der Begründung in Berufung, dass der Kunde seine bezahlten Monate ja gratis nachholen könne. Das sah nun auch das Landgericht Osnabrück anders: Das Fitnessstudio muss dem Mann seine Beiträge zurückzahlen. Da der Meppener bereits gekündigt hatte, sei es unzulässig, fehlende Monate an die Vertragszeit einfach anzuhängen. Der Studio-Betreiber kann noch in Revision gehen.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 12.07.2021 | 15:00 Uhr

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