Hinweis auf Befreiungsplan: JVA sichert Windkraftunternehmer
Sollte ein ehemaliger Windkraftunternehmer aus der JVA Oldenburg befreit werden? Laut Staatsanwaltschaft Osnabrück ließen Hinweise darauf schließen.
Demnach habe es Informationen französischer und niederländischer Sicherheitsbehörden gegeben. Der in Untersuchungshaft sitzende Mann sei deshalb vorübergehend in einer gesondert gesicherten Station untergebracht worden. Die "Neue Osnabrücker Zeitung" hatte zuvor darüber berichtet.
Verdächtiger wusste wohl von nichts
Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Insasse in diese Planungen involviert war oder "dass ihm diese Planungen überhaupt auch nur bekannt waren", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer. Die Planer der Befreiung seien identifiziert worden.
Erfundene Windkraftprojekte vermarktet?
Der Ex-Unternehmer war im vergangenen Jahr festgenommen worden, weil er zusammen mit weiteren Beschuldigten mindestens fünf Unternehmen aus dem Energiesektor mit Windparkgeschäften um einen zweistelligen Millionenbetrag betrogen haben soll. Die Beteiligten sollen teilweise oder komplett erfundene Windkraftprojekte vermarktet haben. Sein Anwalt hatte angegeben, dass sein Mandant die Vorwürfe weitgehend eingeräumt habe.
