Stand: 27.12.2018 13:51 Uhr

Hasbergen und Glandorf: Mordkommissionen ermitteln

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Die Leiche der 75-Jährigen war am 17. Dezember in einem Waldgebiet in Hasbergen entdeckt worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft haben noch keine heiße Spur nach zwei Gewaltverbrechen im Landkreis Osnabrück. Der im Fall der in Hasbergen tot aufgefundenen 75-Jährigen sowie des 55-jährigen männlichen Opfers in Glandorf zuständige Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer verwies gegenüber NDR 1 Niedersachsen auf laufende Ermittlungen. Er könne deshalb keine Angaben machen zu den Tatumständen - auch nicht dazu, ob es bereits Tatverdächtige gebe. Es seien zwei Mordkommissionen gebildet worden, so Retemeyer weiter. Über die Feiertage seien dafür alle verfügbaren Ermittler zusammengezogen worden.

75-jähriges Opfer stammt aus Melle

Die Leiche der Frau, die aus Melle stammt, war am 17. Dezember von einem Spaziergänger in einem Gebüsch nahe der Gedenkstätte Augustaschacht gefunden worden. Die Obduktion ergab, dass das Opfer durch Gewalteinwirkung starb. Die Identität der Frau konnte erst kurz vor Weihnachten geklärt werden.

55-Jähriger vermutlich schon länger tot

Der 55-Jährige war am 19. Dezember nach Hinweisen von Nachbarn leblos in seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Glandorf entdeckt worden. Laut Polizei war der Mann zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon drei Wochen tot. Nach einer Obduktion stand fest: Auch er war gewaltsam ums Leben gekommen.

Weitere Informationen

Hasbergen: Tote Frau kommt aus Melle

Knapp eine Woche nach dem Fund einer Leiche in Hasbergen (Landkreis Osnabrück) ist die Identität der Frau geklärt. Bei der Toten handelt es sich um eine 75-Jährige aus Melle. (23.12.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 27.12.2018 | 07:30 Uhr

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