Stand: 23.01.2020 20:43 Uhr

Fliegerbombe in Osnabrück ist gesprengt worden

Über einem Wald bei Osnabrück ist eine starke Rauchsäule zu sehen. © NDR
In Osnabrück ist ein Blindgänger kontrolliert gesprengt worden.

Der in Osnabrück-Westerberg entdeckte Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagnachmittag gesprengt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem er bei der Freilegung am Mittag einen Langzeitzünder am Sprengkörper entdeckt hatte. Zuvor war unklar, ob es sich überhaupt um eine Fliegerbombe handelt. Das verdächtige Objekt hatte in mehr als zwei Metern Tiefe im Boden gelegen. Die rund 2.200 Anwohner dürfen in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren, wie die Stadt mitteilte.

Wassersäcke federn Detonation ab

Um die Detonationswelle abzufedern, wurden laut Stadt Wassersäcke auf der 250 Kilogramm schweren Bombe angebracht. Vorsorglich wurden zuvor Ballasttanks mit Wasser aus dem Rubbenbruchsee befüllt. Der Blindgänger im Waldstück Heger Holz lag nur rund 50 Meter entfernt von einem Fußweg. Das nächste Wohnhaus steht rund 300 Meter weiter. Während der Sprengung sollten Patienten der nahegelegenen Paracelsusklinik in die hinteren Teile des Gebäudes verlegt werden, so die Stadt.

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Niedersachsen 18.00 | 23.01.2020 | 15:30 Uhr

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