Stand: 04.02.2020 15:15 Uhr

Feuer in Melle: 39-Jähriger in Untersuchungshaft

Ein mutmaßlicher Brandstifter kommt in Untersuchungshaft. Das habe am Dienstag der Haftrichter entschieden, sagte ein Polizeisprecher NDR 1 Niedersachsen. Der 39-Jährige steht im Verdacht, einen Schweinestall in Melle-Wellingholzhausen (Landkreis Osnabrück) angezündet zu haben. 120 Tiere starben am Montag in den Flammen. Die Polizei ermittelt auch, ob es einen Zusammenhang mit weiteren gelegten Bränden in Wellingholzhausen gibt. Das Feuer wurde nach Angaben eines Polizeisprechers gegen 3.40 Uhr in der Nacht zu Montag bemerkt. Die Scheune habe zu diesem Zeitpunkt bereits lichterloh gebrannt. Die Polizei nahm den 39-Jährigen in der Nähe des Brandortes vorläufig fest.

Legte Verdächtiger zwei weitere Brände?

Nach Angaben des Polizeisprechers werde geprüft, ob der Mann auch weitere Brände in der vergangenen Woche gelegt hat. Ebenfalls im Ortsteil Wellingholzhausen hatten am Donnerstag ein leer stehendes Bauernhaus und in der Nacht zu Sonnabend ein Strohballenlager gebrannt. Bei dem Brand des Schweinestalls in der Nacht zu Montag konnte die Feuerwehr verhindern, dass die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen. Fünf Menschen wurden laut Polizei in Sicherheit gebracht, sie blieben unverletzt. Die in der Scheune stehenden Geräte und Maschinen fielen den Flammen zum Opfer. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von rund 200.000 Euro aus.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 03.02.2020 | 14:00 Uhr

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