Stand: 19.09.2017 19:50 Uhr

Blüten gegen Bitcoins: Geldfälscher verurteilt

Das Landgericht Osnabrück hat am Dienstag zwei Männer aus Lingen wegen bandenmäßiger Geldfälschung zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden 24-Jährigen mehr als 7.000 50-Euro-Scheine gefälscht und über das Internet verkauft haben. Einer der beiden soll für sechs, der andere für mehr als vier Jahre ins Gefängnis. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Falschgeld im Internet verkauft

Die Geschäfte soll ein unbekannter dritter Mann abgewickelt haben. Er gab die Bestellungen der Kunden an die beiden jetzt Verurteilten weiter. Diese verschickten die Fälschungen dann per Post und ließen sich in der Internetwährung Bitcoins bezahlen.

Im Sommer 2015 hatten die 24-Jährigen laut Gericht mit der Produktion des Falschgelds begonnen, zunächst in einer Wohnung in Lingen und später in einer gemieteten Scheune in Samern in der Grafschaft Bentheim. Etwa 500 Blüten konnten Ermittler sicherstellen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 19.09.2017 | 17:00 Uhr

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