Stand: 20.09.2021 12:57 Uhr

Baby massiv geschüttelt - Vater in Osnabrück vor Gericht

Eine Frau öffnet die Eingangstür vom Landgericht Osnabrück. © NDR Foto: Julius Matuschik
Dem Vater drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis. (Themenbild)

Ein 42 Jahre alter Mann aus Hilter am Teutoburger Wald muss sich wegen versuchten Totschlags vor dem Osnabrücker Landgericht verantworten. Am ersten Prozesstag am Montag wollte sich der Angeklagte nicht vor Gericht äußern, wie eine Sprecherin mitteilte. Dem Mann wird vorgeworfen, seine zwei Monate alte Tochter so stark geschüttelt zu haben, dass das Kind ein Leben lang unter den Folgen leiden wird. Im Krankenhaus stellten die Ärzte unter anderem eine Hirnblutung fest. Das Mädchen hat seitdem epileptische Anfälle, ist taub und blind. Es wird voraussichtlich nie sprechen und laufen lernen. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Vater bis zu 15 Jahre Haft. Der Prozess am Landgericht Osnabrück geht am Donnerstag weiter.

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Das historische Rathaus von Osnabrück. © Stadt Osnabrück, Referat Medien und Öffentlichkeitsarbeit Foto: Dr. Sven Jürgensen
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 20.09.2021 | 13:30 Uhr

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