Stand: 13.06.2019 08:00 Uhr

Anklage fordert 22 Jahre Haft für Drogenschmuggler

Ein großer Drogen-Prozess neigt sich nach mehr als 40 Verhandlungstagen dem Ende zu. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat insgesamt 22 Jahre Haft für den 52-jährigen Angeklagten aus Werlte gefordert, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Für die Anklage-Vertreter ist der Emsländer Kopf einer Bande, die unter anderem Hunderte Kilo Kokain aus Kolumbien nach Deutschland geschmuggelt und hier weiterverkauft haben soll. Schwarzmarktwert: mehrere Millionen Euro. Der 52-Jährige habe mehrere Drogen- und Geldkuriere eingesetzt und auch Geldwäscher beschäftigt, um die aus den Rauschgift-Geschäften erzielten Gewinne zu verschleiern.

Verhandlung wird im Juli fortgesetzt

Das Landgericht Osnabrück verhandelt den Fall bereits seit September. An zwei Tagen wurde auch ein verdeckter Ermittler vernommen. Die von der Staatsanwaltschaft geforderte Freiheitsstrafe von 22 Jahren setzt sich aus zwei Strafen zusammen, die nacheinander zu verbüßen seien. Die Verteidigung plädiert voraussichtlich Anfang Juli.

Mehrere Bilder auf dem Monitorbilschirm eines Bildmischers. Die Bilder zeigen das Niedersachsenpfer, das Logo von NDR1 / Hallo Niedersachsen und einen Senioren. © NDR Foto: Eric Klitzke

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Prozess gegen mutmaßlichen Drogenhändler

Ein 51-Jähriger steht seit Mittwoch wegen bandenmäßigen Drogenhandels vor dem Landgericht Osnabrück. Der Mann soll im großen Stil Kokain geschmuggelt und verkauft haben. (05.09.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 13.06.2019 | 07:30 Uhr

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