Stand: 25.10.2018 17:14 Uhr

Ablieferung der "AIDAnova" verzögert sich

Der neue Übergabetermin für die "AIDAnova" steht noch nicht fest.

Nach dem Kabinenbrand auf dem Kreuzfahrtschiff "AIDAnova" verzögert sich die für den 15. November geplante Übergabe an die Reederei AIDA Cruises. "Wir sind in konstruktiven Gesprächen mit der Reederei, um einen neuen Termin festzulegen", sagte Werftsprecher Peter Hackmann zu NDR.de. Geplante Kurzreisen des Schiffes zwischen dem 15. November und 2. Dezember werden nach Angaben der Reederei abgesagt. Darunter ein Anlauf am Hamburger Kreuzfahrt-Terminal Steinwerder. Die Jungfernreise des Schiffes zu den Kanarischen Inseln soll aber wie geplant am 2. Dezember in Hamburg starten.

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"AIDAnova": Der Weg in die Nordsee

09.10.2018 19:30 Uhr
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Die "AIDAnova" hat die Passage über die Ems problemlos absolviert. Unzählige Schaulustige haben den neuen umweltfreundlicheren Ozeanriesen auf seiner Reise begleitet. (09.10.2018) Video (03:33 min)

Meyer Werft gibt sich bedeckt

Die Meyer Werft teilte in einer Pressemitteilung mit, dass die Terminplanung der Erprobungsfahrten aufgrund des aktuellen Ausbaustatus leider nicht mehr eingehalten werden kann. "Es handelt sich dabei um eine Kombination von Gründen", so Hackmann. "Dabei spielt der Brand natürlich auch eine Rolle." Es sei aber auch normal, dass bei einem Prototyp wie der "AIDAnova" nicht immer alles komplett nach Plan laufe.

Ermittlungen wegen Brandstiftung

Das Feuer war in der Nacht zu Mittwoch offenbar in zwei Kabinen des Schiffes ausgebrochen. Das Schiff lag zu diesem Zeitpunkt im niederländischen Eemshaven. Der Brand habe sehr schnell gelöscht werden können und es sei niemand verletzt worden, so Hackmann. Auch der Schaden sei überschaubar. Die Ursache ist noch unklar. Nach Informationen der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die sich auf niederländische Medien beruft, ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung. Der Ausbruch des Feuers in zwei verschiedenen Kabinen deute darauf hin, wird eine Polizeisprecherin zitiert.

Überführung verläuft ohne Probleme

Die "AIDAnova" wurde Ende August in Papenburg getauft und ist das erste Kreuzfahrtschiff, das komplett mit Flüssiggas (LNG) betrieben werden kann. Sie war am 9. Oktober über die Ems in Richtung Nordsee überführt worden. Zahlreiche Zuschauer beobachteten auf den Deichen, wie der Kreuzfahrtriese die Brücken in Weener und Leer sowie das Emssperrwerk in Gandersum passierte. Nach Angaben der Werft verlief auf der Überführung alles reibungslos.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 25.10.2018 | 17:00 Uhr

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