Stand: 25.11.2019 10:28 Uhr

Wilhelmshaven: OB verhandelt über Kohleausstieg

Steinkohle © dpa
Negativen Folgen des geplanten Kohleausstiegs will das Land mit Strukturhilfen auffangen.

Mit Strukturhilfen in Höhe von 157 Millionen Euro sollen die Folgen des Kohleausstiegs für den Standort Wilhelmshaven in den kommenden Jahren gemildert werden. Oberbürgermeister Carsten Feist (parteilos) ist am Montag mit einer Delegation nach Hannover gereist, um im Wirtschaftsministerium Details zu besprechen. "Wir sitzen zusammen mit allen Vertreten der betroffenen Unternehmen, der beiden Kraftwerke, Kohleimporteure, Bundes- und Landespolitik und werden konkrete Ideen entwickeln. Es geht um Konversion, Wasserstoff, Formen neuer Energiegewinnung", sagte Feist. In der Region erzeugen bislang noch zwei Steinkohlekraftwerke Strom. Nach Angaben des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums sieht ein Gesetzesentwurf insgesamt eine Milliarde Euro für strukturschwache Regionen in Niedersachsen mit Kohlekraftwerken vor.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 25.11.2019 | 07:30 Uhr

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