Stand: 09.01.2019 13:17 Uhr

Wangerooge verliert großen Teil des Strandes

Ein Großteil des Wangerooger Hauptstrandes wurde vom Sturm ins Meer gespült.

Der Sturm an der Nordseeküste hat auf der Insel Wangerooge einen Großteil des Hauptstrandes weggespült. Nach Angaben des Wangerooger Bürgermeisters Marcel Fangohr (parteilos) existiert von der Promenade nur noch ein Reststreifen von etwa zehn bis 15 Metern. Danach komme bereits die Abbruchkante. Insgesamt seien rund 85 Prozent des Strandes weggespült worden. Besonders drastisch ist die Situation vor dem Hallenbad: Hier ist bereits das Deckwerk, der steinerne Untergrund, zu sehen.

Teure Wiederherstellung des Strandes

Bis zum Saisonbeginn an Ostern müssen nun wieder Kipplaster den Sand aus weit entfernten Bereichen im Osten der Insel holen und auffüllen. Der Landkreis Friesland unterstützt mit 100.000 Euro jährlich das teure Wiederherstellen des Badestrandes. Außerdem setzt die Insel laut Fangohr rund 270.000 Euro aus Bedarfszuweisungen des Landes für den Strandbau ein.

Spiekeroog kommt glimpflich davon

Deutlich geringer sind die Schäden auf der Nachbarinsel Spiekeroog. Hier hat die Sturmflut lediglich an einem aufgespülten Sandpolster genagt, das die dahinter liegenden Dünen schützen soll. Es sind aber lediglich ein bis zwei Meter weggespült worden. Laut dem niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz handelt es sich dabei um einen "Verschleißkörper", der genau für diesen Zweck da sei. Auch Bürgermeister Matthias Piszczan (CDU) betonte, dass nichts Dramatisches passiert sei.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 09.01.2019 | 12:00 Uhr

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