Stand: 11.12.2017 16:42 Uhr

Toter Wal: Schädelknochen kommen ins Museum

Der tote Wal, der am Sonnabend am Strand von Norddeich (Landkreis Aurich) gefunden worden ist, soll nun doch ins Museum - zumindest ein Teil von ihm. Das "Waloseum" in Norddeich, das zur Seehundstation gehört, habe Interesse angemeldet, so Nationalpark-Ranger Onno Gent. Experten hätten dem Wal am Montagnachmittag den Kopf abgetrennt. Die Schädelknochen des Tieres sollen im kommenden Jahr im Museum ausgestellt werden. Die übrigen Teile des Kadavers würden am Dienstag in eine Tierkörperbeseitigungsanlage gebracht, hieß es.

Wal schon seit mehreren Tagen tot

Der Ranger hatte den toten Wal, bei dem es sich wahrscheinlich um einen Grindwal handelt, am Sonnabend entdeckt. Laut Polizei war das Tier vermutlich im Meer gestorben und dann an Land getrieben worden. Der Wal sei schon seit mehreren Tagen tot gewesen, hieß es von der Nationalparkverwaltung.

Grindwale normalerweise nicht in der Nordsee zu Hause

Es sei ungewöhnlich, dass ein Grindwal in Norddeich angeschwemmt werde, so Gent. In der Nordsee komme diese Walart normalerweise nicht oder nur selten vor. "Grindwale sind im Nordatlantik beheimatet. Es gibt auch eine Population rund um die Antarktis." Der Wal habe sich offenbar verschwommen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 08.11.2019 | 14:30 Uhr

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