Stand: 16.12.2020 11:42 Uhr

Steine von Brücke geworfen: 42-Jähriger muss ins Gefängnis

Justitia © dpa
Der Angeklagte hatte gestanden, Steine von einer Brücke auf ein Auto geworfen zu haben. (Themenbild)

Weil er zahlreiche Steine auf ein Auto im Landkreis Diepholz geworfen hat, muss ein 42-Jähriger für zwei Jahre und neun Monate ins Gefängnis. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Die Richter am Landgericht Verden verurteilten den Mann am Mittwoch wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Anders als die Staatsanwaltschaft erkannten die Richter keine Mordabsicht - unter anderem weil die Steine zu klein waren, um die Windschutzscheibe durchschlagen zu können. Der Angeklagte hatte in dem Prozess gestanden, dass er 14 Steine aus Wut über eine Alkohol-Therapie im Juni von einer Brücke über der B51 geworfen hatte. Die Steine hatten das Auto eines 41-jährigen Bassumers und seiner 23-jährigen Schwester getroffen. Beide Insassen blieben unverletzt.

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Das Schild vom Landgericht Verden vor dem Justizgebäude.

Verden: 42-Jähriger gesteht Steinwürfe auf Auto

Der Mann muss sich wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht verantworten. Bei der Tat war der Pkw beschädigt worden. (11.12.2020) mehr

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 16.12.2020 | 13:30 Uhr

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