Stand: 05.03.2018 14:39 Uhr

Seehäfen schlagen deutlich mehr Güter um

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Seaports-Geschäftsführerin Inke Onnen-Lübben (von links), Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) und Niedersachsen-Ports-Geschäftsführer Holger Banik stellen die Bilanz vor.

Das Umschlagvolumen in Niedersachsens Seehäfen ist im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Insgesamt gab es ein Plus von zehn Prozent auf 53,4 Millionen Tonnen. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Montag mit. Vor allem bei Massengütern wie Rohöl und Kohle habe es einen Anstieg gegeben. Aber auch Stückgüter und Neuwagen wurden mehr umgeschlagen als 2016. "Niedersachsens Seehäfen verzeichnen insgesamt eine sehr positive Entwicklung", sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU).

Digitalisierung der Häfen gefordert

Dennoch forderte er von den 39 Häfen im Land eine stärkere Digitalisierung und den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien in der Logistik. Ziel sei es, Abläufe im Hafen zu optimieren, Ressourcen intelligent einzusetzen und dadurch die Umwelt zu entlasten, teilte die landeseigene Gesellschaft Niedersachsen Ports mit. In Brake und beim Wilhelmshavener JadeWeserPort soll außerdem den Kunden WLAN zur Verfügung gestellt werden.

Schiffsliegeplatz in Brake entsteht

Insgesamt will das Land über seine Gesellschaft Niedersachsen Ports in diesem Jahr 60 Millionen Euro in seine Häfen stecken. Neben Investitionen in Höhe von 33 Millionen Euro fließen 27 Millionen Euro in die Erhaltung der Anlagen. In Brake entsteht beispielsweise ein Großschiffsliegeplatz an der Südpier für zwei Schiffe mit einer Länge von 270 Metern und einem Tiefgang von bis zu 11,90 Metern. Auch die Bahnanbindung des Hafens wird verbessert - mit einer neuen Brücke, die den bisherigen Bahnübergang ersetzen soll.

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Dieses Thema im Programm:

Niedersachsen 18.00 | 05.03.2018 | 18:00 Uhr

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