Stand: 13.02.2021 13:30 Uhr

Polizei schließt konspirativen Friseursalon in Delmenhorst

Ein Friseur schneidet einem Kunden die Haare. © dpa
Erst ab 1. März dürfen Friseurgeschäfte in Niedersachsen wieder öffnen. (Archiv)

Die Polizei in Delmenhorst hat einen unerlaubten Friseursalon im Keller eines Hauses geschlossen. Die Räumlichkeit sei "konspirativ" eingerichtet gewesen, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Laut den Corona-Bestimmungen dürfen Friseure erst ab dem 1. März wieder öffnen. Der 32 Jahre alte Inhaber sei aber bereits vor diesem Termin seinem Gewerbe nachgegangen, was die Polizei am Freitag untersagte. Sie leitete ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Beamten erfuhren außerdem nach eigenen Angaben von zwei unerlaubten privaten Treffen mit drei beziehungsweise sechs Personen aus verschiedenen Haushalten. Dies zieht nun Anzeigen nach sich. Bei einer der Feiern seien zudem Drogen gefunden worden, Beamte seien beleidigt, bedroht, in einem Fall auch angespuckt worden, hieß es. Eine 22 Jahre alte Frau sei daraufhin in Gewahrsam genommen worden.

Jederzeit zum Nachhören
Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Oldenburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Jederzeit zum Nachhören
Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Oldenburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15.00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 13.02.2021 | 13:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein doppelstöckiger Zug des Herstellers Alstom. © Alstom

Niedersachsen bestellt für 470 Millionen Euro neue Züge

Die 34 Doppelstockzüge werden bis 2024 von Alstom in Salzgitter gebaut. Vor allem der Nordwesten soll davon profitieren. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen