Stand: 26.01.2021 06:52 Uhr

Papenburg: Meyer Werft verhandelt heute mit Betriebsrat

Eine Luftaufnahme zeigt das Gelände der Meyer Werft. © picture alliance/dpa/Tobias Bruns Foto: Tobias Bruns
Die Meyer Werft steckt wegen der Corona-Pandemie in einer schweren Krise. (Archivbild)

Die Geschäftsführung und der Betriebsrat der angeschlagenen Papenburger Meyer Werft verhandeln heute über weitere Kurzarbeit für die 3.500 Stammbeschäftigten. Man habe den Termin vorgezogen, sagte Betriebsrat Nico Bloem gegenüber NDR 1 Niedersachsen. Die Zeit drängt, denn die Kurzarbeit läuft nur bis Ende des Monats. Sie soll den Angaben zufolge bis Ende Juni verlängert werden. Betriebsbedingte Kündigungen stehen heute nicht zur Debatte, heißt es. Die Werftspitze diskutiert dennoch Szenarien, die die Entlassung von bis zu 1.800 Mitarbeitern vorsehen. Der Betriebsrat dagegen will keinen Arbeitsplatz aufgeben. Erst solle die Zahl der Werkvertragsarbeiter gesenkt werden, so die Forderung.

Weitere Informationen
Mitarbeiter der Meyer Werft mit IGM-Fahne. © picture alliance/dpa/Sina Schuldt Foto: Sina Schuldt

Meyer Werft will weiter Werkvertragsarbeiter einsetzen

Ohne sie würden die Schiffe zu teuer, heißt es. Juniorchef Jan Meyer spricht von einer ernsten Lage für den Betrieb. (23.01.2021) mehr

Ein Schutzhelm der Meyer-Werft liegt auf einem Tisch. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

"Zynisches Zahlenspiel" - Meyer Werft spielt Szenarien durch

Was passiert, wenn man 1.800, 900 oder 600 Beschäftigte entlassen würde? Die Meyer Werft hat dafür einen Plan gemacht. (19.01.2021) mehr

Jederzeit zum Nachhören
Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
8 Min

Nachrichten aus dem Studio Oldenburg

Was in Ihrer Region wichtig ist, hören Sie in dem Mitschnitt der 15:00 Uhr Regional-Nachrichten auf NDR 1 Niedersachsen. 8 Min

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 26.01.2021 | 06:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus der Region

Ein angeklagter sitzt in der Stadthalle Verden. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

19-Jährige "verkauft": Mehrjährige Haftstrafe für Haupttäter

Der 21-Jährige muss wegen Menschenhandels ins Gefängnis. Das Opfer war nach dem "Verkauf" ertränkt worden. mehr

Mehr Nachrichten aus Niedersachsen