Stand: 17.06.2020 11:41 Uhr

Ostfriesland: 2,3 Millionen für Klima-Projekt

Sandsäcke und ein Warnschild während Hochwassers © Colourbox
Wenn der Meeresspiegel steigt, werden Deiche noch wichtiger. (Themenbild)

Hochschulen und Einrichtungen aus dem Nordwesten Niedersachsens forschen in einem gemeinsam Projekt zum Klimaschutz in Ostfriesland. Dafür erhalten sie 2,3 Millionen Euro vom Bund, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Erstmals soll bei dem Vorhaben das gemeinsame Auftreten extremer Sturmfluten, Starkregens und Hochwassers berücksichtigt werden. Durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel und mit ihm die Gefahr der Überflutung an den Küsten und Inseln Ostfrieslands. Bislang sind die rund 1,2 Millionen Anwohner zum Beispiel durch Deiche am Meer und Schleusen und Pumpen im Inland vor Überflutungen geschützt. Koordiniert wird das Projekt vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht, mit dabei sind unter anderem die Uni Oldenburg und die Jade Hochschule.

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 17.06.2020 | 17:00 Uhr

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