Stand: 22.07.2021 15:59 Uhr

Ortstermin im Watt: Verfahren gegen Kutscher eingestellt

Neuwerk: Eine Wattkutsche ist für einen Ortstermin des Amtsgerichts Hamburg angespannt. © dpa-Bildfunk Foto: Friedemann Kohler
Der Amtsrichter ließ sich bei dem Ortstermin auf Neuwerk unter anderem eine Kutsche mit Deichsel und den Unfallwagen ohne Deichsel vorführen.

Das Verfahren um einen Unfall mit einer Wattkutsche in der Nähe der Nordseeinsel Neuwerk mit drei Verletzten im Jahr 2019 ist eingestellt worden. Der wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagte Kutscher muss allerdings eine Geldauflage von 5.000 Euro für einen Vogelschutzverein auf Neuwerk sowie 3.000 Euro Schmerzensgeld an einen Geschädigten zahlen. Das entschied das zuständige Amtsgericht Hamburg. Zuvor hatte das Gericht versucht, bei einem Ortstermin auf Neuwerk den Hergang des Unfalls zu klären. Dem Kutscher wurde vorgeworfen, im Februar 2019 zur Rückfahrt von Neuwerk nach Cuxhaven angetreten zu sein, obwohl die Deichsel der Kutsche kaputt war. Schon nach wenigen Metern verlor er die Kontrolle über das Gespann. Die Kutsche kippte um, drei Fahrgäste wurden verletzt. Die Insel Neuwerk liegt zwar vor der niedersächsischen Küste, gehört aber zum Bundesland Hamburg.

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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 22.07.2021 | 06:30 Uhr

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