Auf einem Bildschirm steht "Hass" geschrieben. © Picture Alliance Foto: Lukas Schulze

Online-Veranstaltungen beschäftigen sich mit Hass im Netz

Stand: 14.09.2021 16:20 Uhr

Oft sind es ehrenamtliche Politiker, aber auch andere engagierte Bürgerinnen, die sich Hass und Bedrohung im Internet ausgesetzt sehen. Elf Online-Veranstaltungen sollen das Problem nun beleuchten.

Initiatoren sind die Präventionsräte Oldenburg, Loxstedt und Verden, die unter dem Motto "Fair speech" auf die Gefahr von Falschnachrichten und Hass im Netz aufmerksam machen wollen, erläuterte Eckhard Wache, Vorsitzender des Präventionsrats Oldenburg. Wenn dem nichts entgegengesetzt werde, könne das ernsthafte Folgen für die Demokratie haben: "Wer möchte sich für ein kommunales Mandat engagieren, wenn er solchen Verhaltensweisen ausgesetzt ist?"

Podcast-Serie beschäftigt sich mit Hate-Speech

Die erste der elf Online-Veranstaltungen findet am Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr statt. Mit dabei ist der Berliner Politologe Sebastian Bukow von der Heinrich-Böll-Stiftung. Er ist Mitverfasser der Studie "Beleidigt und bedroht - Arbeitsbedingungen und Gewalterfahrungen von Ratsmitgliedern in Deutschland". Im Anschluss ist ein Gespräch mit Oldenburgs Finanzdezernentin Julia Figura, Loxstedts Bürgermeister Detlef Wellbrock (parteilos) und Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann (SPD) geplant. Schirmherr und Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) will sich mit einer Videobotschaft zu Wort melden. Am Donnerstag startet dann zudem dreiteilige Podcast-Serie zum Thema. Vorträge, Workshops und informative Beiträge sollen folgen. Mehr Informationen gibt es auf der Website www.praevention-im-nordwesten.de.

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 02.07.2021 | 19:30 Uhr

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