Stand: 06.02.2012 11:19 Uhr

Oldenburger sind Meister im Klootfeldkampf

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Wichtiges Utensil für den Feldkampf ist die 475 Gramm schwere Kloot-Kugel.

Das ostfriesische Utgast ist am Wochenende Austragungsort eines besonderen Wettbewerbs gewesen. Nach dreijähriger Pause kämpften Oldenburger gegen Ostfriesen um den Titel beim 26. Feldkampf im Klootschießen - die Wetterlage gab eine frühere Revanche nicht her. Nach einem Bericht der "Nordwest Zeitung" konnte Oldenburg gleich alle drei Wettkämpfe für sich entscheiden. Neben dem Hauptwettbewerb setzten sie sich auch bei den Junioren und Jugendlichen durch.

Wer schießt den Kloot am weitesten?

Frost braucht der Wettkampf

Die Teams aus Oldenburg und Ostfriesland hatten vor Wettbewerbsbeginn noch einmal bei einer Feldbegehung das Wettkampfgelände überprüft. Für einen Feldkampf muss der Boden gut durchgefroren sein und es darf nicht zu viel Schnee liegen, damit der Kloot nach dem Aufkommen weiterrollen kann. Laut "Nordwest Zeitung" kamen rund 2.000 Zuschauer zum Feldkampf.

Was ist Klootscheeten?

Das Klootscheeten ist eine typisch norddeutsche Sportart. Zwei Mannschaften werfen ihre Kloots, 475 Gramm schwere Kugeln mit Bleikern, so weit wie möglich über zugefrorene Wiesen. Die Mannschaft, deren Kloot nach einer festgelegten Anzahl von Würfen die längste Strecke überwunden hat, gewinnt den Wettbewerb. Gemessen wird die Länge des gesamten Wurfes vom Abwurf bis zu der Stelle, an der der Kloot zum Liegen kommt. Die Sportart wird auf gefrorenem Boden ausgeübt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 06.02.2012 | 17:00 Uhr

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