Ein Strandhotel auf Juist im Sonnenuntergang, Strandkörbe stehen auf dem Strand. © picture alliance | Jochen Tack Foto: Jochen Tack

Öffnung mit Tests: Ostfriesische Inseln nehmen neuen Anlauf

Stand: 14.04.2021 12:36 Uhr

Die Ostfriesischen Inseln wollen trotz des Oster-Rückschlags weiter Urlaub möglich machen - spätestens Mitte Mai. Sie haben der Landesregierung ein auf Tests basierendes Öffnungskonzept vorgelegt.

Das Modellprojekt unterstützt vorerst nur längerfristige Reisen, bei denen die Besucher mindestens sieben Tage auf den jeweiligen Inseln verbringen. Diese müssen für die Anreise einen negativen Coronatest vorlegen und diesen Test nach zwei Tagen wiederholen. Ist auch dieser negativ, bekommen die Urlauber einen QR-Code aufs Telefon, mit dem sie alle Angebote nutzen können, teilte die Marketinggesellschaft Ostfriesische Inseln am Dienstag mit. Das niedersächsische Gesundheitsministerium will das vom Bund angekündigte neue Infektionsschutzgesetz abwarten.

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Ist das Konzept aufs Festland übertragbar?

Die Insel-Kommunen halten ihr Konzept auch am Festland für umsetzbar. Die Ergebnisse könnten dann landes- oder sogar bundesweit Schule machen, sagt Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn (parteilos). Die Inseln haben eine Notbremse eingeplant. Wenn die Gruppe einen Inzidenzwert von mehr als 100 erreicht, soll geschlossen werden. Die Ostfriesischen Inseln haben das Konzept gemeinsam mit Industrie- und Handelskammer (IHK), dem Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und einem Virologen erarbeitet. Ein Institut soll die Öffnung wissenschaftlich begleiten. In einem zweiten Schritt sollen Tagestouristen zugelassen werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 14.04.2021 | 12:00 Uhr

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