Stand: 18.09.2019 18:29 Uhr

Norddeich: Mann gesteht Messerangriff auf Ehefrau

Ein 34-Jähriger hat gestanden, seine Ehefrau in Norddeich (Landkreis Aurich) am Dienstag mit einem Messer angegriffen zu haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilten, gab der Mann an, dass Beziehungsprobleme zu der Tat geführt hätten. Sie ermitteln wegen versuchter Tötung gegen den Mann. Noch am Mittwoch sollte er einem Haftrichter vorgeführt werden. Der 34-Jährige hat seine 32-jährige Frau so schwer verletzt, dass ihr Zustand den Angaben zufolge noch immer kritisch ist. Sie wurde am Dienstag notoperiert.

Kinder ans Jugendamt übergeben

Nach der Tat war der 34-Jährige zunächst geflohen. Zur Fahndung wurden elf Streifenwagen und ein Spürhund eingesetzt. Der Mann stellte sich dann jedoch selbst. Das Ehepaar wohnte laut Polizei und Staatsanwaltschaft mit seinen zwei Kindern seit zwei Jahren in Norddeich. Die Kinder befänden sich jetzt in der Obhut des Jugendamts.

Falsche Angaben im Netz halten Polizei auf

Als "wenig hilfreich" bezeichneten die Ermittler Spekulationen über den Fall in sozialen Netzwerken. Dort sei unter anderem von einem flüchtigen Täter mit Schusswaffe die Rede gewesen. Die Polizei in Norden habe es daraufhin mit zahlreichen besorgten Anrufern zu tun gehabt. Spekulationen verunsicherten die Bevölkerung und hinderten die Einsatzkräfte an ihrer Arbeit - man solle sich daran nicht beteiligen, so der Appell der Ermittler.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 18.09.2019 | 07:30 Uhr

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