Stand: 19.10.2020 09:49 Uhr

Neue Professorin: "Niederdeutsch braucht seine Literatur"

Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg von außen. © NDR
An der Uni Oldenburg werden auch Niederdeutsch-Lehrer ausgebildet. (Themenbild)

Die Germanistin Doreen Brandt, die mit dem Wintersemester eine neue Professur für niederdeutsche Literatur an der Universität Oldenburg angetreten hat, hat darauf hingewiesen, dass Niederdeutsch zum Überleben auch seine Literatur braucht. "In der Alltagskommunikation ist das Niederdeutsche rückläufig", sagte Brandt. Es sei auch fraglich, ob junge Leute "das Niederdeutsch, das sie in der Schule lernen, dann in den Alltag übernehmen". Um die Sprache lebendig zu halten, sei daher die Literatur enorm wichtig. Zu Brandts Aufgaben in Oldenburg wird auch die Ausbildung von Niederdeutsch-Lehrern für niedersächsische Schulen gehören.

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 19.10.2020 | 10:30 Uhr

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