Stand: 18.06.2019 07:57 Uhr

Nach Lkw-Unfall: A27 Richtung Norden wieder frei

Bei einem Unfall auf der A27 bei Verden sind drei Lkw, darunter ein Gefahrguttransporter, miteinander kollidiert.

Nach dem schweren Lkw-Unfall ist die A27 zwischen Walsrode und Verden seit Dienstagfrüh, drei Uhr, wieder frei. Weil die Leitplanken noch beschädigt sind, gilt laut Polizei aber ein Tempolimit. Bei dem Unfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen war am Montagmorgen ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Ausgelaufenes Gefahrgut sowie Ladung der drei beteiligten Lkw musste geborgen und anschließend die Fahrbahn gereinigt werden. Der Verkehr in Richtung Bremen wurde ab Walsrode umgeleitet. Sattelzüge standen auf einer Länge von etwa 20 Kilometern im Stau. Das Deutsche Rote Kreuz versorgte die Fahrer bei den sommerlichen Temperaturen mit Wasser.

38-Jähriger hatte Rückstau vor Baustelle übersehen

Wie eine Polizeisprecherin mitteilte, war ein 38-jähriger Mann gegen 7.40 Uhr mit seinem Sattelzug an einem Stauende nahezu ungebremst in einen vor ihm stehenden Lastwagen gekracht und hatte diesen auf einen Gefahrguttransporter geschoben. Der 24-jährige Fahrer des Transporters verhinderte vermutlich eine größere Katastrophe: Nach Angaben der Beamtin bemerkte er die herannahende Gefahr durch den Seitenspiegel und lenkte seinen Gefahrguttransporter auf die linke Spur. Dadurch vermied er einen Zusammenstoß mit einem vor ihm stehenden, mit vielen Jugendlichen besetzten Reisebus.

Verursacher schwer verletzt mit Hubschrauber in Klinik

Die beiden hinteren Lastwagen wurden bei der Kollision komplett zerstört. Der 38-jährige Unfallverursacher, dessen Führerhaus abgerissen wurde, erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die beiden anderen Fahrer, der 24-Jährige und ein 66-Jähriger, wurden leicht verletzt. Aus dem Gefahrguttransporter lief Flüssigkeit aus, die von einem Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr in Schutzanzügen geborgen wird. Der mittlere Lkw hat bei dem Unfall Ladung verloren. Der Gesamtschaden beträgt nach einer ersten Schätzung mehrere Hunderttausend Euro.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 18.06.2019 | 06:30 Uhr

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