Stand: 15.07.2019 19:10 Uhr

Nach Hitler-Gruß-Vorwürfen: Manager verlässt SPD

Ein Tourismusmanager, der den Hitler-Gruß gezeigt haben soll, hat seinen Austritt aus der SPD angekündigt. Ein ehemaliger Arbeitskollege hatte den Langeooger angezeigt. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe hat der 42-Jährige jedoch bestritten. Das Austritts-Schreiben liegt NDR 1 Niedersachsen vor. Darin bezeichnet er sich als Opfer einer Kampagne. Sie sei unter anderem von Wittmunder SPD-Kreisverbandsmitgliedern, ehemaligen Arbeitskollegen und der Presse inszeniert worden, so der Tourismusmanager, der bei der Gemeinde Langeoog beschäftigt ist.

Kein Bedauern bei der SPD

"Dies ist nicht die SPD, der ich weiter angehören möchte", schreibt das bisherige SPD-Mitglied. Bedauern löste er mit seinem Austritt allerdings nicht aus. Im Gegenteil: Die Chefin des Bezirks Weser-Ems, Johanne Modder, sagte NDR 1 Niedersachsen, sie nehme den Austritt erleichtert zur Kenntnis. Am Dienstagabend trifft sich der Langeooger Gemeinderat mit der neuen Bürgermeisterin Heike Horn (parteilos). Sie ist zwar erst ab November im Amt, aber der Fall beschäftigt sie schon jetzt.

Hitlergruß

Hitlergruß? Ermittlungen gegen SPD-Politiker

Hallo Niedersachsen -

Der SPD-Politiker Mario K. von der Insel Langeoog soll bei verschiedenen Anlässen den Hitlergruß gezeigt und dabei "Sieg Heil" gerufen haben. Die Staatsanwaltschaft Aurich ermittelt.

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Hat ein SPD-Politiker den Hitler-Gruß gezeigt?

Ein Langeooger SPD-Politiker soll mehrmals den Hitler-Gruß gezeigt und "Sieg Heil" gerufen haben. Die Staatsanwaltschaft Aurich ermittelt. Der Beschuldigte bestreitet die Vorwürfe. (12.07.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 15.07.2019 | 15:30 Uhr

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