Stand: 08.05.2020 21:28 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

"Mein Schiff 3": Erste Crew-Mitglieder reisen heim

Die ersten gesunden Besatzungsmitglieder des in Cuxhaven liegenden Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff 3" haben am Freitagmorgen das Schiff verlassen, um in ihre Heimatländer zurückzukehren. Acht Kleinbusse brachten 199 Menschen zu Flughäfen, wie NDR 1 Niedersachsen berichtet. Die größte Gruppe flog am Mittag mit einer Chartermaschine von Hamburg nach Kiew. Am Wochenende sollen laut der Reederei TUI Cruises weitere Crew-Mitglieder in ihre Heimatländer gebracht werden. Die Ziele seien Tunesien, die Türkei, Indonesien, Mauritius und China. Insgesamt sollen so 1.200 der insgesamt 2.900 Crew-Mitglieder von Bord geholt werden. Auf dem Schiff, auf dem sich ausschließlich Besatzungsmitglieder der TUI-Kreuzfahrt-Flotte befinden, waren neun Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Corona Kompakt: "Mein Schiff 3"-Crewmitglieder reisen ab

Hallo Niedersachsen -

Die "Mein Schiff 3" mit TUI-Besatzung liegt seit Tagen in Quarantäne. Nun dürfen die ersten Crewmitglieder das Schiff verlassen. Außerdem: Neues zu Besuch in Pflegeheimen.

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Erkrankte dürfen das Schiff ebenfalls verlassen

Dass die ersten Menschen nach Hause fliegen können, sorge auf dem Kreuzfahrtschiff für Entlastung, heißt es aus dem Corona-Krisenstab im Cuxhavener Kreishaus. Von den neun positiv getesteten Besatzungsmitgliedern wurden acht bereits am Donnerstagabend vom Schiff geholt und vorsorglich auf die Quarantänestationen eines Krankenhauses im Landkreis Cuxhaven gebracht. Der erste Corona-Patient liegt bereits seit einer Woche in einem Cuxhavener Krankenhaus.

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Corona-Patienten verlassen "Mein Schiff 3"

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Seit mehr als einer Woche liegt das Kreuzfahrtschiff "Mein Schiff 3" mit TUI-Crewmitgliedern unter Corona-Quarantäne in Cuxhaven. Nun dürfen die Infizierten das Schiff verlassen. Video (03:06 min)

Jedes Land handhabt Einreise anders

Die übrigen rund 1.700 Besatzungsmitglieder müssen vorerst weiter auf dem Schiff ausharren. Sie alle nach Hause zu fliegen, gestalte sich schwierig, sagte ein Sprecher der Reederei TUI Cruises. Menschen aus 73 Nationen seien an Bord und jede Nation habe andere Einreisebestimmungen. Bereits in der vergangenen Woche waren einige Crew-Mitglieder in ihre Heimatländer gereist, bevor der erste Corona-Fall bekannt wurde. Mittlerweile betreuen Seelsorger der Deutschen Seemannsmission die Mannschaft auf dem Schiff. Die Situation an Bord sei angespannt. Vor allem plage die Menschen die Angst, dass sich das Coronavirus weiter ausbreite, sagte eine Sprecherin.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 08.05.2020 | 12:00 Uhr

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