Stand: 19.10.2018 08:30 Uhr

Massive Behinderungen nach Lkw-Unfall auf der A1

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Die A1 zwischen Posthausen und Oyten war in Richtung Bremen bis zum Abend voll gesperrt.

Die A1 bei Bremen ist nach einer fast 24 Stunden dauernden Sperrung bereits seit der Nacht wieder komplett befahrbar. Es gebe keine Beeinträchtigungen mehr, sagte ein Polizeisprecher am Freitagmorgen. Auf der A1 zwischen Posthausen und Oyten (Landkreis Verden) hatte es am Donnerstag schwere Verkehrsbehinderungen gegeben. Am Morgen waren drei Lkw kollidiert, die Aufräum- und Bergungsarbeiten zogen sich über den ganzen Tag hin und konnten erst am späten Donnerstagabend beendet werden. Ein 53-jähriger Fahrer wurde bei dem Unfall schwer am Kopf verletzt, er ist nach Polizeiangaben aber außer Lebensgefahr. Ein 45-jähriger Kurierfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Drei havarierte Lkw versperren eine Autobahn.

Vollsperrung nach Lkw-Unfall auf der A1

Hallo Niedersachsen -

Die A1 im Landkreis Verden ist nach einem schweren Lkw-Unfall in Richtung Bremen fast den ganzen Tag lang gesperrt gewesen. Drei Lastwagen waren kollidiert.

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Teilsperrung der Autobahn 1 bis in den Abend

Die Strecke Richtung Bremen war nahezu den ganzen Tag gesperrt. Erst gegen 21 Uhr war nach Polizeiauskunft eine Fahrspur wieder befahrbar. Gegen 5.30 Uhr hatte ein Lkw-Fahrer einen wegen einer Panne abgestellten Sattelauflieger übersehen und war nahezu ungebremst aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls stellte sich der unfallverursachende Lkw samt Anhänger quer zur Fahrbahn. Ein nachfolgender Lkw konnte nicht mehr ausweichen und kollidierte mit dem Auflieger. Zwei der beteiligten Lastwagen verloren in der Folge Teile ihrer Ladung. Darunter befand sich ein 17 Tonnen schweres Getriebe, wie die Polizei mitteilte.

Lkw muss mit Kran geborgen werden

Die A1 musste in der Folge zunächst in beide Richtungen gesperrt werden. Die Fahrbahn in Richtung Hamburg konnte um 7 Uhr wieder freigegeben werden. Die Bergung des querstehenden LKW-Anhängers bereitete jedoch erhebliche Probleme. So habe ein Kran aufgebaut werden müssen, um den Anhänger vom Mittelstreifen zu bergen, sagte ein Polizeisprecher. Trotz Umleitungsempfehlung kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der Stau auf der A1 erstreckte sich zeitweise auf sechs Kilometer Länge und konnte wegen der Räumarbeiten kaum abgebaut werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 18.10.2018 | 13:00 Uhr

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