Sanitäter stehen nachts vor einer Bushaltestelle in Oldenburg. © TeleNewsNetwork

Mann angezündet: Beschuldigter soll in Psychiatrie

Stand: 21.09.2021 15:09 Uhr

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat ein Sicherungsverfahren gegen einen 53-Jährigen beantragt. Dieser soll im August einen Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet haben.

Die Anklagebehörde wirft dem Mann versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung vor. Sie schließe allerdings nicht aus, dass er bei der Tat psychisch krank und daher möglicherweise schuldunfähig gewesen sei. Das Landgericht Oldenburg muss nun über das Sicherungsverfahren entscheiden, das eine Einweisung in eine Psychiatrie zur Folge haben kann.

Mann hat Tat zugegeben

Der 53-Jährige hatte den Ermittlungen zufolge an besagtem Abend eine in der Bushaltestelle wartende Frau und deren Tochter belästigt. Das spätere Opfer schritt ein und stellte sich schützend vor die Frau und das Mädchen. Daraufhin soll der 53-Jährige den Älteren zu Boden geschlagen und ihn angezündet haben. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Brandverletzungen und musste in ein künstliches Koma versetzt werden. Der mutmaßliche Täter ließ sich widerstandslos festnehmen und räumte bei der Polizei die Tat ein. Er ist in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.

Weitere Informationen
Ein Rettungswagen und ein Streifenwagen stehen nachts vor einer Haltestelle in Oldenburg. © TeleNewsNetwork

Mann in Oldenburg angezündet - lebensgefährlich verletzt

Das 66-jährige Opfer hatte offenbar einer Frau helfen wollen. Der mutmaßliche Täter kam in eine psychiatrische Klinik. (20.08.2021) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 20.08.2021 | 08:30 Uhr

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