Stand: 28.09.2019 10:43 Uhr

Land investiert 2020 weniger in Seehäfen

Die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen kritisiert die geplante Senkung von Investitionen des Landes. Wie das Finanzministerium in Hannover bestätigte, sind für das kommende Jahr 35 Millionen Euro im Haushalt eingeplant - nach 41 Millionen in diesem Jahr. Die landeseigene Hafeninfrastrukturgesellschaft Niedersachsen Ports (NPorts) hält die Summe aber für auskömmlich, hieß es.

Budget soll 2021 wieder erhöht werden

Mit dem Geld sollen Kaianlagen modernisiert, Schienen- und Straßenanbindungen verbessert und der Klimaschutz vorangetrieben werden. Die Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen vertritt die Interessen der Häfen von Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven gegenüber Land, Bund und EU. Laut ihrem Sprecher Karsten Dirks seien die Häfen für die Wertschöpfung in ganz Niedersachsen wichtig. Weniger Investitionen bedeuteten weniger Leistungsfähigkeit. Allein für den Erhalt der Anlagen müssten jährlich 40 Millionen Euro ausgegeben werden. Nach Angaben von NPorts sei es das Ziel, im Haushalt 2021 wieder 40 Millionen Euro einzuplanen.

In den niedersächsischen Seehäfen arbeiten nach Angaben des Landes rund 45.000 Menschen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 27.09.2019 | 12:00 Uhr

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