Stand: 17.09.2020 18:28 Uhr

"La Ola": Vier Wochen Spaß bei der Weser-Ems-Halle

Ein Riesenrad im Freizeitpark "La Ola" in Oldenburg. © NDR
Umdenken in der Corona-Krise: Mobile Freizeitparks sind jetzt "In".

Ein schneller Schnitt mit der Schere und das Band war durch. Applaus. Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) hat am Donnerstagmittag den mobilen Freizeitpark "La Ola" an der Weser-Ems-Halle eröffnet: Dieser soll vier Wochen lang, jeweils donnerstags bis sonntags Spaß für die Familie bieten - und ein paar Einnahmen für die in der Corona-Krise gebeutelten Schausteller.

Schausteller suchen Alternativen zu Volksfesten

Für die Schausteller sei es eine Chance, sagt deren Präsident Michael Hempen - und eine Rückkehr zum Alltag. "Wir haben die Möglichkeit, wieder Geld zu verdienen, selber Leistung zu bringen", sagt Hempen. "Wir wollen keinem auf der Tasche liegen." Wenn mobile Freizeitparks funktionierten, könnten die eine Alternative zu Volksfesten sein, so der Oldenburger Schausteller-Chef. "Deutschland guckt auf uns."

2.000 Besucher und Corona-Auflagen

42 Schausteller haben ihre Buden und Fahrgeschäfte auf dem Gelände der Weser-Ems-Halle aufgebaut. Das "La Ola"-Gelände ist nicht zu vergleichen mit dem traditionellen Kramermarkt, der aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Es ist eingezäunt, nur 2.000 Besucher gleichzeitig sind erlaubt. Der Eintritt kostet einen Euro. Wer etwas an den Buden essen und trinken will, muss sich registrieren. Abstände müssen eingehalten und in engen Bereichen sind Masken angesagt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Aktuell | 17.09.2020 | 17:00 Uhr

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