Stand: 06.07.2021 13:56 Uhr

Kritik von Tierversuchsgegnern: Uni Oldenburg wehrt sich

Tierversuchsgegner haben der Universität Oldenburg vorgeworfen, sie habe "grausame und absurde" Experimente mit Singvögeln gemacht. Die Hochschule wies das zurück. Es lägen alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen vor. Bei den Experimenten ging es laut Universität darum, herauszufinden, wie Zugvögel das Erdmagnetfeld nutzen, um sich zu orientieren. Die Forschungsergebnisse sollen in Zukunft helfen, bedrohte und seltene Zugvogelarten zu schützen, so die Wissenschaftler. Die Tierversuchsgegner kritisierten vor allem, dass den Mönchsgrasmücken ein Loch in den Schädel gebohrt werde, um Substanzen zu injizieren. Der Verein "Ärzte gegen Tierversuche" vergab der Hochschule wegen der Experimente das "Herz aus Stein". An einer öffentlichen Online-Abstimmung des Vereins hatten sich mehr als 4.000 Menschen beteiligt, rund die Hälfte stimmte für die Vergabe nach Oldenburg.

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 06.07.2021 | 15:00 Uhr

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