Stand: 26.11.2019 13:57 Uhr

Juist: Vierter toter Grindwal angespült

Ein Grindwal liegt tot am Strand. © Markus Großewinkelmann/Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer/dpa Foto: Markus Großewinkelmann
Auf der ostfriesischen Insel Juist ist ein toter Grindwal angespült worden. Es ist der vierte tote Grindwal in den vergangenen vier Wochen.

Auf der ostfriesischen Insel Juist ist ein verendeter Grindwal angespült worden. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, soll das 5,20 Meter lange männliche Tier am Mittwoch untersucht werden. Der Kadaver ist an einem Strandabschnitt gebracht worden, der für Personen gesperrt ist, sagte eine Sprecherin des Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves).

Drei weitere Todesfälle Anfang November

Bereits Anfang November waren drei tote Grindwale an verschiedenen Stellen der niedersächsischen Nordseeküste angetrieben worden. Es wird vermutet, dass sich die Wale verirrten und dann an Herz-Kreislauf-Versagen verendeten. Die ersten drei toten Wale wiesen laut Laves keine inneren oder äußeren krankhaften Veränderungen auf. Die streng geschützten Grindwale gehören zur Familie der Delfine und kommen auf der Nordhalbkugel vor allem im Atlantik vor. Nur selten verirren sie sich in die flache Nordsee, denn ihre bevorzugte Nahrung sind Tintenfische, die sie in Tiefen von mehreren Hundert Metern erbeuten.

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Ein toter Grindwal liegt im Watt vor Juist. Insgesamt drei verendete Grindwale sind vor der niedersächsischen Küste im Nationalpark Wattenmeer angetrieben worden. © dpa-Bildfunk Foto: Jan Wagner

Grindwale: Tod durch Herz-Kreislauf-Versagen

Die Ursache für den Tod der drei Grindwale vor der niedersächsischen Nordseeküste ist laut Experten Herz-Kreislauf-Versagen. Unklar ist, warum sie sich in die Nordsee verirrten. (08.11.2019) mehr

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 26.11.2019 | 13:30 Uhr

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