Stand: 29.08.2022 08:37 Uhr

Jüdische Gemeinde zu Oldenburg feiert 30-jähriges Bestehen

Blick in die Synagoge in den Waldkliniken Eisenberg. © picture alliance/dpa | Martin Schutt Foto: Martin Schutt
Die Synagoge in Oldenburg wurde 1992 wiedereröffnet. (Themenbild)

Die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg hat ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. In den vergangenen Monaten hat die Gemeinde viele neue Mitglieder aufgenommen. Der Grund ist vor allem der Krieg in der Ukraine. Es seien auch Flüchtlinge jüdischen Glaubens gekommen, die sich nun am Gemeindeleben beteiligten und es bereicherten, sagte die Vorsitzende Elisabeth Schlesinger am Sonntag beim Festakt. Rabbinerin Alina Treiger erinnerte daran, dass vor 30 Jahren auch viele Menschen jüdischen Glaubens aus der ehemaligen Sowjetunion kamen und in der Gemeinde ein Stück Heimat fanden. Die Gemeinde habe viel dafür getan, die Flüchtlinge in der Stadt gut zu integrieren, bedankte sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD). Das Gründungsprotokoll der Gemeinde unterschrieben 16 Menschen jüdischen Glaubens am 6. August 1992. Dies war nach der Shoa der zweite Versuch, in Oldenburg jüdisches Leben zu integrieren. Das 30-jährige Bestehen wird bis Mitte September mit den "Oldenburger Jüdischen Kulturwochen" gefeiert.

VIDEO: Frauen übernehmen Führungsrolle in jüdischer Gemeinde (28.08.2022) (4 Min)

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 29.08.2022 | 06:30 Uhr

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