Stand: 12.05.2020 21:44 Uhr

Hubschrauber rettet Einhandsegler von Sandbank

Auf der Nordsee bei Neuwerk ist ein Rettungsschiff der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger zu sehen. © DGzRS
Der Seenotrettungskreuzer hatte die gestrandete Jacht am Dienstag auf einer Sandbank entdeckt.

Ein Einhandsegler ist am Dienstagnachmittag per Rettungshubschrauber von einer Sandbank gerettet worden. Laut Deutscher Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) war er aus bislang ungeklärter Ursache vom Kurs abgekommen und auf Scharhörnriff gestrandet. Die Besatzung eines Seenotrettungskreuzers hatte die gestrandete Jacht entdeckt, als sie auf dem Rückweg von Helgoland nach Cuxhaven war. Gemeinsam mit einem weiteren Kreuzer nahmen die Retter Kurs auf den Havaristen, konnten ihn wegen des Wasserstandes aber nicht mehr erreichen. Auch Kommunikation mit dem Segler an Bord sei nicht möglich gewesen, so eine DGzRS-Sprecherin. Von einem ebenfalls angeforderten Hubschrauber wurde schließlich ein Sanitäter auf die Jacht herabgelassen, der den Segler an Bord des Hubschraubers brachte.

Bereits am Sonntag auf Helgoland freigeschleppt

Von einem Hubschrauber aus fotografiert ist ein auf Grund gelaufenes Segelschiff zu sehen. © DGzRS
Der Havarist wurde von einem Sanitäter an Bord eines Rettungshubschraubers geholt.

Wegen des Tidenstandes sei es nicht möglich gewesen, die Jacht freizuschleppen, so die Sprecherin. Das Boot musste aufgegeben werden. Der Mann kam mit leichten Unterkühlungserscheinungen in ein Krankenhaus. Seine Bekanntschaft hatten die Seenotretter bereits am Sonntag gemacht: Sie hatten den Segler mit seiner Jacht von einer Steinbuhne vor dem Hafen von Helgoland freigeschleppt.

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Der Kreuzer "Anneliese Kramer" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger auf dem Meer. © Archiv-Foto: Die Seenotretter – DGzRS

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 13.05.2020 | 06:30 Uhr

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