Stand: 06.07.2020 16:42 Uhr  - NDR 1 Niedersachsen

Havariekommando bekommt noch ein neues Schiff

Die "Neuwerk" im 2015 Einsatz: Die Besatzung löscht einen Brand auf dem Frachter "Purple Beach", der vor Helgoland liegt. 2025 soll das Mehrzweckschiff durch abgelöst werden. (Archivbild)

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hat ein weiteres Mehrzweckschiff für das Havariekommando in Auftrag gegeben. Das Schiff soll auf der Werft "Abeking und Rasmussen" in Lemwerder (Landkreis Wesermarsch) gebaut werden. Ab 2025 werde es die in Cuxhaven stationierte "Neuwerk" ersetzen, die seit 1998 im Einsatz ist. Insgesamt investiert der Bund damit rund 600 Millionen Euro in die Modernisierung der Flotte. Ziel sei es, die Sicherheit in Nord- und Ostsee zu verbessern und "die maritime Wirtschaft im Norden" in dieser schwierigen Zeit zu stärken, sagte Scheuer.

Auch "Scharnhörn" und "Mellum" werden abgelöst

Für den Bau von zwei Mehrzweckschiffen hatte das Bundesverkehrsministerium bereits im Dezember die Aufträge erteilt. Diese Neubauten sollen die 1974 gebaute "Scharnhörn" und die seit 1984 eingesetzte "Mellum" ablösen. Alle drei baugleichen Schiffe werden dem Ministerium zufolge ausschließlich mit Flüssigerdgas (LNG) angetrieben und sind damit besonders umweltfreundlich. Ihre Spezialausstattung mit großen Chemikalientanks, einem explosionsgeschützten Sicherheits- und Containerladeraum sowie Ölaufnahmegeräten und Ölsammeltanks machen die Spezialschiffe zum wichtigsten Einsatzmittel des Havariekommandos in Cuxhaven.

Weitere Informationen

Scheuer bestätigt neue Schiffe für Havariekommando

Das Havariekommando in Cuxhaven soll für Hunderte Millionen Euro neue Schiffe bekommen. Entsprechende Berichte hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) bestätigt. (24.08.2019) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 06.07.2020 | 13:30 Uhr

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