Stand: 14.04.2020 16:47 Uhr

Gewalttat Bad Zwischenahn: Gesuchter stellt sich

An einer Absperrung an einem Tatort stehen Einsatzkräfte, eine Person trägt Handschuhe und Schutzanzug. © NonstopNews
In Bad Zwischenahn ist in der Nacht zu Freitag ein 31-Jähriger nach einem Messerangriff gestorben.

Nach dem gewaltsamen Tod eines Mannes in Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland) hat sich ein 36-Jähriger der Polizei gestellt. Er wird verdächtigt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Am Ostersonntag sei der Gesuchte in eine Polizeidienststelle in Osnabrück gekommen, teilten die Beamten am Dienstag mit. Nach seiner Vernehmung sei er wieder entlassen worden. Weitere Details gab die Polizei nicht bekannt.

Dringend Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

In der Nacht zu Karfreitag war das Opfer, ein 31-Jähriger, mit Stichverletzungen in einem Auto aufgefunden worden. Wiederbelebungsversuche scheiterten. Zwei dringend Tatverdächtige, ein 42-Jähriger und dessen Ehefrau, wurden laut Polizei direkt am Tatort festgenommen. Der Mann habe ein Taschenmesser dabei gehabt. Ob es sich um die Tatwaffe handelt, sei unklar. Der 42-Jährige befinde sich in Untersuchungshaft.

Rolle des 36-Jährigen unklar

Nach dem möglicherweise beteiligten 36-Jährigen, der sich zur Zeit der tödlichen Messerattacke am Tatort aufgehalten haben soll, war der Polizei zufolge unmittelbar nach dem Angriff gesucht worden. Unter anderem wurden demnach ein Polizeihubschrauber und ein Diensthund eingesetzt. In welchem Zusammenhang der Mann mit der Tat steht, wissen die Ermittler nach eigenen Angaben jedoch noch nicht: "Dies sollen die weiteren Ermittlungen klären."

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Ein Polizist kniet auf dem Boden und leuchtet mit einer Taschenlampe auf den Boden. © NonstopNews

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 14.04.2020 | 17:00 Uhr

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