Stand: 18.05.2020 15:26 Uhr

Gericht: Keine Haftverschonung wegen Corona

Die Front des Oberlandesgerichts Oldenburg, seitlich fotografiert. © NDR.de Foto: Dirk Harmssen
Die Männer erden auch in der Haft ausreichend medizinisch versorgt, befanden die Richter. (Archiv)

Trotz gravierender Vorerkrankungen müssen zwei Straftäter in Haft bleiben. Das hat das Oberlandesgericht Oldenburg entschieden. Beide Männer hatten wegen der Corona-Pandemie eine Haftverschonung durchsetzen wollen. Nach Angaben des Gerichts handelt es sich bei den Klägern um einen 67-jährigen Krebs- und Diabetes-Kranken, der wegen sexuellen Kindesmissbrauchs verurteilt ist. Außerdem um einen 51-Jährigen, der mehrfach im Gefängnis-Krankenhaus behandelt worden war. In beiden Fällen sind die Oldenburger Richter der Ansicht, dass die Männer auch im Gefängnis ausreichend medizinisch versorgt werden können.

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Blick auf den Lappan, das Wahrzeichen der Stadt Oldenburg. © NDR Foto: Julius Matuschik
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NDR 1 Niedersachsen | Regional Oldenburg | 18.05.2020 | 13:30 Uhr

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